Strafvollzugsrecht

Während der Inhaftierung gilt es, die Weichen für eine frühzeitige Haftentlassung oder für eine Unterbringung im offenen Vollzug zu stellen. In der Regel geschieht dies über so genannte vollzugsöffnende Maßnahmen, zu denen insbesondere der Langzeitausgang oder der Urlaub aus der Haft zählen. Auch Außenkontakte wie etwa der Langzeitbesuch von Ehegatten oder Lebenspartnern stellen eine Möglichkeit dar, den Kontakt zur Außenwelt aufrecht zu erhalten und dadurch eine günstige Prognose für eine vorzeitige Haftentlassung zu erzielen. Eine vorzeitige Entlassung aus der Haft kommt in der Regel in Betracht, wenn zwei Drittel der verhängten Strafe verbüßt worden sind. In Ausnahmefällen kann dies auch schon nach Verbüßung der Hälfte der Strafe geschehen. Auch wenn es um die Regelung alltäglicher Vollzugsabläufe geht, oder die Bewilligung bestimmter Vergünstigungen im Vollzug geht, stehen Ihnen als Rechtsbeistände und Verteidiger im Strafvollzug insbesondere Herr Prof. Dr. Thomas Feltes M.A. und Herr Dr. Andreas Ruch zur Verfügung. Sie verfügen beide über umfassende Kenntnisse auf diesem Gebiet und sind auch Ihre Ansprechpartner, wenn es um Anträge auf gerichtliche Entscheidungen über Maßnahmen der JVA (§ 109 StVollzG) oder um die Verteidigung in Disziplinarsachen geht.