Dr. Andreas Ruch

Rechtsanwalt

Nach Abschluss seines rechtswissenschaftlichen Studiums an den Universitäten Bochum und Oslo promovierte Dr. Andreas Ruch zunächst mit einer kriminologischen Dissertation an der Ruhr-Universität Bochum am Lehrstuhl für Kriminologie und Polizeiwissenschaft von Herrn Professor Dr. Thomas Feltes, M.A. Im Anschluss an sein Referendariat war er von 2013 bis 2017 Akademischer Rat a.Z. am genannten Lehrstuhl und beschäftigte sich dort in Forschung und Lehre mit den Gebieten des Strafrechts, Strafprozessrechts, Polizeirechts und Strafvollzugsrechts. Im Jahr 2016 war Dr. Andreas Ruch als Gastwissenschaftler an der London School of Economics (Mannheim Centre for Criminology) tätig. Seit Februar 2017 ist er zur Rechtsanwaltschaft zugelassen und arbeitet ausschließlich auf den Gebieten des Strafrechts, Strafvollzugsrechts und Polizeirechts.

Veröffentlichungen (Auswahl):

  • Polizeiarbeit zwischen Definitionsmacht und Diskriminierung. Zur sozialen Selektivität polizeilicher Ermittlungen, erscheint 2017 im Tagungsband zur XX. Tagung des Arbeitskreises empirische Polizeiforschung zum Thema „Polizei und Minderheiten“
  • Die Normalität sexueller Diskriminierung an Hochschulen. Überlegungen zur Aufhellung des Dunkelfeldes und zum Rechtsschutz betroffener Studierender, KrimJ 2016, 11. Beiheft, 265–281 (gemeinsam mit Thomas Feltes und Katrin List)
  • Cannabis-Verbot: Es ist Zeit für eine rationale Kriminalpolitik, kriminalistik 2015, 636–641 (gemeinsam mit Thomas Feltes)
  • Gewalttäterdateien. Rechtliche Probleme und kriminologische Risiken, Neue Kriminalpolitik 2016, 62–77 (gemeinsam mit Thomas Feltes)
  • Kriminelle Fußballfans? Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zu Stadion-verboten und registrierter Delinquenz, MschrKrim 2015, 481–496 (gemeinsam mit Simon Albers und Thomas Feltes)
  • Polizeidiversion zwischen sachgerechter Kompetenzverteilung und Ausweitung formeller sozialer Kontrolle, Festschrift für Heribert Ostendorf 2015, S. 305–310 (gemeinsam mit Thomas Feltes)
  • Gruppenzugehörigkeit als Prognosekriterium. Gefahrenabwehrrechtliche Grenzen der polizeilichen Anregung zivilrechtlicher Stadionverbote, JZ 2015, 936–940

Vorträge (Auswahl): 

  • 2017: Vortrag auf dem 41. Strafverteidigertag in Bremen, AG „Verteidigung nach dem Schlusspfiff. Sonderstrafrecht für Fußballfans?“
  • 2016: „Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen.“ Soziale Selektivität polizeilicher Ermittlungen und notwendige Konsequenzen für das strafrechtliche Ermittlungsverfahren, Vortrag auf der XX. Tagung des Arbeitskreises empirische Polizeiforschung in Rothenburg/O.L.
  • 2015: Das Stadion als Gefahrengebiet. Grenzen polizeilicher und privater Eingriffsbefugnisse im Umfeld von Fußballspielen. Vortrag auf dem 4. Grünen Polizeikongress in Hamburg (gemeinsam mit Thomas Feltes)

Mitgliedschaften:

  • Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V.
  • European Society of Criminology
  • Verein zur Förderung der Rechtswissenschaften Bochum e.V.