Jugendstrafrecht

Der ganz überwiegende Teil der Jugendkriminalität ist bagatell- und episodenhaftes Verhalten, das keinen Einstieg in eine „kriminelle Karriere“ bedeuten muss. Der Gesetzgeber hat aus diesem Grund mit dem Jugendgerichtsgesetz (JGG) spezielle Regelungen geschaffen, um flexibel und sachgerecht auf abweichendes Verhalten Jugendlicher und Heranwachsender reagieren zu können. Hierzu zählen vor allem die umfassenden Möglichkeiten zur Verfahrensbeendigung ohne Geld- oder Freiheitsstrafen (§§, 45, 47 JGG). Diese kommen nicht nur bei leichteren Delikten wie Ladendiebstahl oder Beförderungserschleichung zur Anwendung, sondern können auch bei Delikten der mittleren Kriminalität (z.B. gefährliche Körperverletzung oder Raub) das Mittel der Wahl sein. Kommt es dennoch zu einer Hautverhandlung, ist eine juristisch wie pädagogisch fundierte Verteidigung besonders wichtig. Prof. Dr. Thomas Feltes M.A., der nicht nur Jurist, sondern auch Erziehungswissenschaftler ist, und Dr. Andreas Ruch haben umfassende theoretische und praktische Kenntnisse im Jugendstrafrecht und verfügen über das notwendige pädagogische und kriminologische Wissen zur zielführenden Verteidigung in Jugendstrafsachen. Auch Dr. Arabella Pooth, geb. Liedtke verteidigt regelmäßig im Jugendstrafrecht.